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Kajütboote

Greenline 40 (All-Electric)

Greenline Yachts · Elektrisch · luxury

Ab € 445.000

Die Greenline 40 gibt es in drei Antriebsversionen auf ein und demselben Rumpf – rein elektrisch, dieselelektrisch als Hybrid oder mit klassischem Dieselantrieb –, und hier geht es um die vollelektrische Variante. Sie verfügt über zwei Motoren mit jeweils 50 kW Leistung, gespeist aus zwei Batterien mit je 40 kWh Kapazität. Wird zusätzlich der optionale Range-Extender mit 4 kW verbaut, steigt die Reichweite auf ungefähr 75 sm bei einer Fahrt mit 5 Knoten. Die Hybridausführung hingegen arbeitet mit zwei Dieselmotoren von Volvo des Typs D3, die je 220 PS leisten, und erlaubt rein elektrisches Fahren über bis zu 20 sm.

Technische Daten

Länge
11.99 m
Batterie
80 kWh
Motorleistung
100 kW
Höchstgeschwindigkeit
11 Knoten
Reichweite
30 nm

Antriebsvarianten

  • Motor-/Batteriedaten nicht veröffentlicht

    Motoren
    2x
    Leistung
    100 kW
    Batterie
    80 kWh
    Höchstgeschwindigkeit
    11 kn
    Reichweite
    30 nm
    Preis
    € 445.000

    Mit dem optionalen 4-kW-Range-Extender-Generator erhöht sich die Reichweite bei 5 Knoten auf ca. 75 sm. Derselbe Rumpf wird auch als Hybrid (zwei 220-PS-Volvo-D3-Dieselmotoren plus rein elektrisches Fahren bis 20 sm) oder als reine Dieselversion angeboten.

Unsere Einschätzung

Was Käufer wissen sollten

Wem dieses Boot entspricht

Zwölf Meter Länge, zwei Kabinen, sechs Schlafplätze und die Wahl zwischen Vollelektro, Diesel-Hybrid oder klassischem Diesel auf demselben Rumpf – die Greenline 40 zielt klar auf Käufer, die ein echtes Wochenendboot suchen, keinen reinen Tagesausflügler. Kaum ein Hersteller in dieser Bootsgröße kennt sich mit Hybridtechnik so gut aus wie Greenline. Für die rein elektrische Variante empfiehlt sich allerdings ein überschaubares, gut ausgestattetes Fahrgebiet: die Binnengewässer der Niederlande und Deutschlands, die norditalienischen Seen oder ein Heimathafen mit zuverlässigem Landstromanschluss und kurzen Strecken zwischen den Marinas – Voraussetzungen, wie man sie auch an manchem heimischen Alpensee oder bei kurzen Etappen in der Adria vorfindet.

Warum die Reichweite den Ausschlag gibt

Achtzig Kilowattstunden Gesamtkapazität sind für ein Boot dieser Verdrängung kein üppiges Polster, und genau deshalb liegt die angegebene Reichweite ehrlicherweise bei nur 30 sm – mit dem optionalen 4-kW-Range-Extender lässt sich das auf etwa 75 sm bei 5 Knoten steigern. Dieselben Batterien müssen aber auch über Nacht den Bordbetrieb stemmen: Kühlschrank, Licht, womöglich die Klimaanlage. Fortbewegung und Wohnkomfort teilen sich also den gleichen Energiespeicher. Wer ein Wochenende fernab vom Steg verbringen will, sollte vorab klären, wie viel Strom der Ankerbetrieb tatsächlich zieht.

Für alle, die an Inselhopping in der Adria oder an längere Törns denken, lohnt ein Blick auf die Hybridversion – sie wurde genau für solche Ansprüche entwickelt und schafft rein elektrisch bis zu 20 sm, unterstützt von zwei Dieselmotoren mit je 220 PS. Mit einem Preis von 445.000 Euro ist die vollelektrische 40 keine Schnäppchen-, sondern eine bewusste Anschaffung – doch der gemeinsame Rumpf lässt Käufern die Freiheit, die passende Antriebsart erst nach dem eigenen Nutzungsprofil zu wählen.

Verfasst auf Grundlage der vom Hersteller veröffentlichten Daten und des Marktumfelds, nicht aufgrund eigener Probefahrten. Bestätigen Sie alle Angaben vor dem Kauf beim Hersteller.

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