Vita Power Tridente (Maserati Collaboration)
Vita Power · Elektrisch · ultra luxury
Preis auf Anfrage
Ein Gemeinschaftswerk von Vita Power und Maserati bringt die Elektrifizierungsstrategie des Autoherstellers erstmals aufs Wasser. Der Rumpf aus Karbon entsteht bei Hodgdon Yachts im US-Bundesstaat Maine, veredelt mit einer roségoldenen Lackierung und dem Dreizack-Emblem der italienischen Marke. Unter der Haube arbeitet ein Antrieb mit 600 bhp, umgerechnet rund 447 kW, gespeist aus einer 252-kWh-Batterie von Vita Power, die eine Marschgeschwindigkeit von 25 Knoten erlaubt. Der Ladevorgang von 10 auf 90 Prozent gelingt in weniger als einer Stunde. Konstruktiv stützt sich die Tridente vermutlich auf die Plattform des hauseigenen Daycruisers Lion von Vita — ebenfalls 10,5 m lang und mit vergleichbaren Fahrwerten —, ergänzt um Design und Markenzeichen von Maserati. Eine offizielle Preisangabe fehlt bislang.
Technische Daten
- Länge
- 10.5 m
- Personenzahl
- 8
- Batterie
- 252 kWh
- Motorleistung
- 447 kW
- Höchstgeschwindigkeit
- 40 Knoten
- Reichweite
- 50 nm
Antriebsvarianten
Vita Power
- Leistung
- 447 kW
- Batterie
- 252 kWh · Vita Power
- Höchstgeschwindigkeit
- 40 kn
- Reichweite
- 50 nm
DC-Schnellladung von 10–90 % in unter einer Stunde. Der Motor wird von Maserati/Vita-Marketing mit 600 bhp angegeben, hier in kW umgerechnet.
Was Käufer wissen sollten
Verwandte Technik, neues Label
Wer die Tridente einordnen will, denkt am besten an eine aufgewertete Lion im Kostüm eines Automobilherstellers. Karbonrumpf von Hodgdon Yachts, roségoldener Lack und Dreizack bilden die Oberfläche; darunter steckt unverändert Vitas eigene Technik — 252 kWh, ungefähr 447 kW, sowie ein Ladesprung von 10 auf 90 Prozent innerhalb einer Stunde.
Bei der Reichweite lohnt genaueres Hinsehen. Angegeben werden 50 Seemeilen, dazu eine Spitze von 40 Knoten und eine Marschfahrt von 25 Knoten — beides gleichzeitig ist aber nicht zu haben: Die weite Strecke gilt fürs gemütliche Tempo, die hohe Geschwindigkeit nur für kurze Ausbrüche. Für Tagestouren auf heimischen Seen oder entlang der Adriaküste, wofür Maserati das Boot ausdrücklich positioniert, reicht das locker. Wer damit weite Distanzen zurücklegen will, sucht sich besser ein anderes Boot.
Zielgruppe und ungeschönte Grenzen
Angesprochen sind Käufer, für die der Markenname selbst der Kaufgrund ist — vorausgesetzt, sie besitzen einen Liegeplatz, an dem sich das Schnellladeversprechen tatsächlich nutzen lässt. Fehlt diese Infrastruktur, bleibt der größte praktische Vorteil des Bootes ungenutzt. Einen offiziellen Preis nennt das Datenblatt nicht, doch beim Marktstart kursierten rund 2,5 Millionen Euro für eine bewusst limitierte Auflage statt laufender Serienfertigung — Interessenten sollten Verfügbarkeit und Liefertermine also direkt erfragen. Verglichen mit der technisch nahezu identischen Lion um 900.000 Euro zahlt man den Aufpreis praktisch komplett für Karbon, Verarbeitung und Emblem. Das mag ein völlig legitimer Kaufgrund sein. Ein Argument für besseres Preis-Leistungs-Verhältnis ist es jedoch nicht, und so sollte es auch niemand verstehen.
Verfasst auf Grundlage der vom Hersteller veröffentlichten Daten und des Marktumfelds, nicht aufgrund eigener Probefahrten. Bestätigen Sie alle Angaben vor dem Kauf beim Hersteller.
Preise & Nominierungen
- 2025NominiertQuelle
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